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Neues aus dem MACHBAR e.V.

In unserer Zukunftswerkstatt ist immer etwas in Bewegung. Ob Projekte, Veranstaltungen oder Community-Aktivitäten – auf dieser Seite findest du spannende Updates, wichtige Informationen und inspirierende Makerspace-Stories.

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Diakonie Bamberg-Forchheim erkundet vielfältige Möglichkeiten der Zukunftswerkstatt des Machbar e.V. in Lichtenfels



Es ist kein gewöhnlicher Vormittag in der „Machbar“ in Lichtenfels, als über 40 Leitungskräfte der Diakonie Bamberg-Forchheim die Räumlichkeiten der Zukunftswerkstatt des Machbar e.V. betreten. Wo sonst getüftelt und programmiert wird, herrscht an diesem Morgen eine besonders lebendige Dynamik: Für die Gäste steht das Eintauchen in die Welt der digitalen Fertigung und virtuellen Realität auf dem Programm.

 

Das Ziel des Besuchs war klar definiert: Berührungsängste abbauen und die Technologien von morgen schon heute begreifbar machen. Dass dies gelang, zeigte sich schnell an den verschiedenen Stationen, die das Team um Community- und Zukunftsmanager Matthias Hofmann vom Machbar e.V. vorbereitet hatte. Die Teilnehmer konnten dabei weit mehr als nur zuschauen, sie wurden selbst zu Gestaltern. Ob beim präzisen Arbeiten mit dem Lasercutter, dem Ausprobieren von 3D-Druckstiften oder dem Staunen über den Metall-3D-Drucker – die Neugier war greifbar.

 

Besondere Highlights setzten die spielerischen und immersiven Elemente des Vormittags. Während einige Besucher mit VR-Brillen in digitale Welten abtauchten, sorgte der Schokodrucker für kulinarische Verblüffung. Auch der Greenscreen bot Raum für kreative Experimente und viele Lacher, als sich die Teilnehmer in Sekundenschnelle in völlig neue Umgebungen projizierten.

 

„Es war eine wunderbare Atmosphäre“, berichtet Matthias Hofmann. „Neben der Technik standen vor allem die vielen Gespräche und der persönliche Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt.“ Der Besuch der Diakonie unterstreicht die Rolle der Zukunftswerkstatt in der Laurenzistraße als zentraler Begegnungsort in ganz Oberfranken, an dem Innovation für jeden zugänglich gemacht wird.



Von der Theorie zur Praxis: Natürlich durften die Teilnehmenden auch selbst kreativ werden – hier mit 3D-Druckstiften und passenden Vorlagen.  (Foto: Matthias Hofmann)
Von der Theorie zur Praxis: Natürlich durften die Teilnehmenden auch selbst kreativ werden – hier mit 3D-Druckstiften und passenden Vorlagen.  (Foto: Matthias Hofmann)

VdK-Mitglieder wagen in der Zukunftswerkstatt Machbar den Schritt in Virtual Reality



Wer sagt eigentlich, dass Nervenkitzel nur etwas für die junge Generation ist? In der Zukunftswerkstatt Machbar bewiesen die Mitglieder des VdK Lichtenfels Mitte März das genaue Gegenteil. Das Ziel des Besuchs: Die Welt der Virtual Reality (VR) – und ein Test für das eigene Gleichgewichtsgefühl, der es in sich hatte.

 

Im Mittelpunkt des Nachmittags stand eine Erfahrung, die bei vielen Teilnehmern für Herzklopfen sorgte. Das Szenario klingt simpel, hat es aber in sich: Man betritt virtuell einen Aufzug, fährt in schwindelerregende Höhe und wenn sich die Türen öffnen, blickt man aus einem Wolkenkratzer direkt in die Tiefe. Die Aufgabe? Auf einer schmalen Holzplanke ins Freie balancieren.

 

Die Macht der digitalen Illusion

Obwohl die Seniorinnen und Senioren wussten, dass sie sich auf dem festen, sicheren Boden der Machbar befanden, reagierten Körper und Geist unmittelbar. „Man weiß im Kopf, dass man im Raum steht, aber die Knie sagen etwas ganz anderes“, lachte eine Teilnehmerin, nachdem sie die VR-Brille sichtlich beeindruckt abgesetzt hatte.

 

Dieser „Nervenkitzel aus der Brille“ war der Aufhänger für viele spannende Gespräche über die Möglichkeiten dieser Technologie. Die Mitglieder des VdK probierten verschiedene Anwendungen aus und erlebten hautnah, wie täuschend echt virtuelle Umgebungen heute wirken können. Dabei ging es nicht nur um den Adrenalinkick, sondern auch um das Verständnis: Wie kann VR in Zukunft helfen? Sei es für virtuelles Reisen bei eingeschränkter Mobilität oder für Gedächtnistrainings in einer geschützten Umgebung.

 

Ein Nachmittag, der im Gedächtnis bleibt

 

Die Atmosphäre in der Zukunftswerkstatt war geprägt von gegenseitigem Ansporn und viel Gelächter, wenn mal wieder jemand vorsichtig die „Planke“ ertastete. Für Matthias Hofmann, Community- und Zukunftsmanager des Machbar e.V., war der Besuch des VdK Lichtenfels ein voller Erfolg und ein schönes Beispiel dafür, dass die Barrieren zwischen den Generationen und der Technik in der Machbar am besten gemeinsam abgebaut werden: „Eines ist sicher: Den Blick in den virtuellen Abgrund werden die Teilnehmer so schnell nicht vergessen – und der Mut, den Schritt auf die Planke gewagt zu haben, sorgte noch lange für Gesprächsstoff bei Kaffee und Kuchen.“


Mithilfe von VR-Brillen tauchten die VdK-Mitglieder in virtuelle Welten ein.
Mithilfe von VR-Brillen tauchten die VdK-Mitglieder in virtuelle Welten ein.

Neuseeländische Austauschschüler erkunden Zukunftswerkstatt Machbar in Lichtenfels


Wenn junge Menschen aus Neuseeland und Oberfranken gemeinsam Brücken bauen – im wahrsten Sinne des Wortes – dann steckt dahinter ein ganz besonderer Projekttag. 43 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Burgkunstadt, darunter 24 Gäste aus Neuseeland, besuchten kürzlich die Zukunftswerkstatt Machbar in Lichtenfels, um in die Welt moderner Technologien einzutauchen.

 

Schon beim Betreten der Werkstatt war die Neugier spürbar: Im Erdgeschoss surrten bereits 3D-Drucker, während im ersten Stock der Lasercutter darauf wartete, filigrane Muster in Holz und Metall zu schreiben. Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten und Demonstrationen der vorhandenen Maschinen, durften die Schülerinnen und Schüler mit 3D-Druckstiften an der sogenannten Bridgebuilder-Challenge tüfteln. Das Ziel: Eine Brücke konstruieren, die stabil genug ist, um ein kleines Objekt zu tragen.

 

„Unsere Gäste mit der bisher weitesten Anreise – das ist schon etwas Besonderes“, freute sich Matthias Hofmann, Community- und Zukunftsmanager des MACHBAR e.V. „Solche Begegnungen zeigen, dass Innovation keine Landesgrenzen kennt. Technik ist eine gemeinsame Sprache, die überall verstanden wird.“

 

Organisiert wurde der Besuch von Studienrätin Natascha Lachner, die den Kontakt zum Machbar e.V. wieder aufleben ließ. Schon in der Vergangenheit hatte das Team des Vereins am Gymnasium Burgkunstadt ein P-Seminar betreut und Workshops durchgeführt. Diese positive Erfahrung führte nun zu einem internationalen Wiedersehen der besonderen Art. Mit leuchtenden Augen und kleinen, selbstgebauten 3D-Souvenirs in der Hand verabschiedeten sich die Schüler am Ende des Tages – inspiriert von der Vision, was mit ein bisschen Neugier und modernem Know-how alles möglich ist.



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