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Neues aus dem MACHBAR e.V.

In unserer Zukunftswerkstatt ist immer etwas in Bewegung. Ob Projekte, Veranstaltungen oder Community-Aktivitäten – auf dieser Seite findest du spannende Updates, wichtige Informationen und inspirierende Makerspace-Stories.

Wer seine Begeisterung für 3D-Druck zum Beruf machen will, kann das ab September 2026 in der Berufsfachschule für Additive Fertigung in Lichtenfels. Früh übt sich mit dem Machbar e.V. in Lichtenfels!
Wer seine Begeisterung für 3D-Druck zum Beruf machen will, kann das ab September 2026 in der Berufsfachschule für Additive Fertigung in Lichtenfels. Früh übt sich mit dem Machbar e.V. in Lichtenfels!

Den Grundstein für die rasante Entwicklung des 3D-Drucks in Lichtenfels und weit über die Region hinaus haben die Concept Laser GmbH, die Robert Hofmann GmbH und die Siegfried Hofmann GmbH gelegt. Von Anfang an fördern vor allem die beiden Hofmann Unternehmen als Ausbildungs-Champions den 3D-Druck an der Staatlichen Berufsschule Lichtenfels. Heute gilt Lichtenfels aufgrund der Unternehmensentwicklung von Concept Laser, dem jetzigen Colibrium Additive, weltweit als ein wichtiges Zentrum für 3D-Druck. Diese unternehmerische Expertise ist auch die Grundlage des FADZ – Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien. Im Laufe der letzten 15 Jahre konnte das Expertenwissen der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. So entstand auch der Masterstudiengang Additive Manufacturing & Lightweight Design der Hochschule Coburg in Zusammenarbeit mit Concept Laser.

 

Umso erfreulicher ist es, dass dieser erfolgreiche Weg durch die Staatliche Berufsschule Lichtenfels fortgesetzt wird. Vom kommenden Schuljahr an startet die Berufsfachschule für Additive Fertigung. Der Machbar e.V. unterstützt dieses Vorhaben mit seiner Nachwuchsarbeit und einem niedrigschwelligen Zugang zu Zukunftstechnologien für die nächste Generation.

Gemeinsam entwickeln wir Lichtenfels als Bildungs- und Wissenschaftsstandort für digitale Zukunftsthemen weiter.


Aktualisiert: 15. Mai

Diakonie Bamberg-Forchheim erkundet vielfältige Möglichkeiten der Zukunftswerkstatt des Machbar e.V. in Lichtenfels



Es ist kein gewöhnlicher Vormittag in der „Machbar“ in Lichtenfels, als über 40 Leitungskräfte der Diakonie Bamberg-Forchheim die Räumlichkeiten der Zukunftswerkstatt des Machbar e.V. betreten. Wo sonst getüftelt und programmiert wird, herrscht an diesem Morgen eine besonders lebendige Dynamik: Für die Gäste steht das Eintauchen in die Welt der digitalen Fertigung und virtuellen Realität auf dem Programm.

 

Das Ziel des Besuchs war klar definiert: Berührungsängste abbauen und die Technologien von morgen schon heute begreifbar machen. Dass dies gelang, zeigte sich schnell an den verschiedenen Stationen, die das Team um Community- und Zukunftsmanager Matthias Hofmann vom Machbar e.V. vorbereitet hatte. Die Teilnehmer konnten dabei weit mehr als nur zuschauen, sie wurden selbst zu Gestaltern. Ob beim präzisen Arbeiten mit dem Lasercutter, dem Ausprobieren von 3D-Druckstiften oder dem Staunen über den Metall-3D-Drucker – die Neugier war greifbar.

 

Besondere Highlights setzten die spielerischen und immersiven Elemente des Vormittags. Während einige Besucher mit VR-Brillen in digitale Welten abtauchten, sorgte der Schokodrucker für kulinarische Verblüffung. Auch der Greenscreen bot Raum für kreative Experimente und viele Lacher, als sich die Teilnehmer in Sekundenschnelle in völlig neue Umgebungen projizierten.

 

„Es war eine wunderbare Atmosphäre“, berichtet Matthias Hofmann. „Neben der Technik standen vor allem die vielen Gespräche und der persönliche Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt.“ Der Besuch der Diakonie unterstreicht die Rolle der Zukunftswerkstatt in der Laurenzistraße als zentraler Begegnungsort in ganz Oberfranken, an dem Innovation für jeden zugänglich gemacht wird.



Von der Theorie zur Praxis: Natürlich durften die Teilnehmenden auch selbst kreativ werden – hier mit 3D-Druckstiften und passenden Vorlagen.  (Foto: Matthias Hofmann)
Von der Theorie zur Praxis: Natürlich durften die Teilnehmenden auch selbst kreativ werden – hier mit 3D-Druckstiften und passenden Vorlagen.  (Foto: Matthias Hofmann)

VdK-Mitglieder wagen in der Zukunftswerkstatt Machbar den Schritt in Virtual Reality



Wer sagt eigentlich, dass Nervenkitzel nur etwas für die junge Generation ist? In der Zukunftswerkstatt Machbar bewiesen die Mitglieder des VdK Lichtenfels Mitte März das genaue Gegenteil. Das Ziel des Besuchs: Die Welt der Virtual Reality (VR) – und ein Test für das eigene Gleichgewichtsgefühl, der es in sich hatte.

 

Im Mittelpunkt des Nachmittags stand eine Erfahrung, die bei vielen Teilnehmern für Herzklopfen sorgte. Das Szenario klingt simpel, hat es aber in sich: Man betritt virtuell einen Aufzug, fährt in schwindelerregende Höhe und wenn sich die Türen öffnen, blickt man aus einem Wolkenkratzer direkt in die Tiefe. Die Aufgabe? Auf einer schmalen Holzplanke ins Freie balancieren.

 

Die Macht der digitalen Illusion

Obwohl die Seniorinnen und Senioren wussten, dass sie sich auf dem festen, sicheren Boden der Machbar befanden, reagierten Körper und Geist unmittelbar. „Man weiß im Kopf, dass man im Raum steht, aber die Knie sagen etwas ganz anderes“, lachte eine Teilnehmerin, nachdem sie die VR-Brille sichtlich beeindruckt abgesetzt hatte.

 

Dieser „Nervenkitzel aus der Brille“ war der Aufhänger für viele spannende Gespräche über die Möglichkeiten dieser Technologie. Die Mitglieder des VdK probierten verschiedene Anwendungen aus und erlebten hautnah, wie täuschend echt virtuelle Umgebungen heute wirken können. Dabei ging es nicht nur um den Adrenalinkick, sondern auch um das Verständnis: Wie kann VR in Zukunft helfen? Sei es für virtuelles Reisen bei eingeschränkter Mobilität oder für Gedächtnistrainings in einer geschützten Umgebung.

 

Ein Nachmittag, der im Gedächtnis bleibt

 

Die Atmosphäre in der Zukunftswerkstatt war geprägt von gegenseitigem Ansporn und viel Gelächter, wenn mal wieder jemand vorsichtig die „Planke“ ertastete. Für Matthias Hofmann, Community- und Zukunftsmanager des Machbar e.V., war der Besuch des VdK Lichtenfels ein voller Erfolg und ein schönes Beispiel dafür, dass die Barrieren zwischen den Generationen und der Technik in der Machbar am besten gemeinsam abgebaut werden: „Eines ist sicher: Den Blick in den virtuellen Abgrund werden die Teilnehmer so schnell nicht vergessen – und der Mut, den Schritt auf die Planke gewagt zu haben, sorgte noch lange für Gesprächsstoff bei Kaffee und Kuchen.“


Mithilfe von VR-Brillen tauchten die VdK-Mitglieder in virtuelle Welten ein.
Mithilfe von VR-Brillen tauchten die VdK-Mitglieder in virtuelle Welten ein.

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