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Neues aus dem MACHBAR e.V.

In unserer Zukunftswerkstatt ist immer etwas in Bewegung. Ob Projekte, Veranstaltungen oder Community-Aktivitäten – auf dieser Seite findest du spannende Updates, wichtige Informationen und inspirierende Makerspace-Stories.

Aktualisiert: 25. März 2025

Schulinnovationspreis: Maximilian-Kolbe-Schule und Machbar e.V. gestalten digital-inklusive Bildung


Digitale Zukunftstechnologien für alle Menschen zugänglich und nutzbar zu machen – so lautet das Credo des Machbar e.V. Dass dabei im wahrsten Sinne „ausgezeichnete“ Projekte und Kooperationen entstehen, zeigt das Beispiel der Lichtenfelser Maximilian-Kolbe-Schule, ein Privates Förderzentrum der Caritas gGmbH St. Heinrich und Kunigunde mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, das vergangenes Jahr mit dem Schulinnovationspreis „isi DIGITAL“ des Bayerischen Kultusministeriums ausgezeichnet wurde. Mehr darüber wissen Philipp Löser, Sonderschullehrer und digitaler Berater der Förderschulen in Oberfranken, und Matthias Hofmann, Community- und Zukunftsmanager des Machbar e.V.

 

Wie konnte es zu dieser erfreulichen Entwicklung kommen?

 

Philipp Löser: Wir unterrichten an der Maximilian-Kolbe-Schule Kinder und Jugendliche, die einen hohen sonderpädagogischen Förderbedarf haben. Digitalisierung ist bei uns an der Schule schon immer ein Thema gewesen, da sie die Qualität des Unterrichtens und Lernens verbessern kann. Durch die Zusammenarbeit mit dem Machbar e.V. hat sich für uns eine weitere Tür geöffnet, die es unseren Schülerinnen und Schülern ermöglicht, mit digitalen Technologien neue Welten zu erschließen, die vorher nicht zugänglich gewesen sind. Damit meine ich den Einsatz eines Lasercutters im Fach Werken und Gestalten. Hier sind die Kinder jetzt in der Lage, einen ganz konkreten Bezug zwischen einer Zeichnung und einem Werkstück herzustellen.

 

Der Nutzen digitaler Technologien lässt sich also unmittelbar erleben?

 

Matthias Hofmann: Absolut. Denn das, was die Kinder mit der Hand zeichnen, lässt sich digitalisieren und im nächsten Schritt schon produzieren. Das heißt, das Ergebnis kann nach kurzer Zeit bereits in den Händen gehalten werden und die Zeichnung erhält damit auch einen Wert. Kinder, die vorher nie mit Zeichnen zu tun hatten, können dies konkret erleben und schließlich selbst aktiv werden – auch wenn die Feinmotorik Schwierigkeiten macht. Denn die Skizzen sind sowohl auf einem Tablett als auch auf einem großen Whiteboard möglich.

 

Inwiefern profitiert die Schule vom erfolgreichen Abschneiden beim Wettbewerb?

 

Philipp Löser:  Erfreulicherweise haben wir mit dem zweiten Platz auch ein stattliches Preisgeld erhalten. Davon konnten wir tatsächlich einen eigenen Lasercutter anschaffen, der von Matthias Hofmann professionell eingerichtet wurde und nun regelmäßig im Unterricht eingesetzt wird. Man darf nicht vergessen, dass wir als Schule nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung haben, weshalb wir sehr dankbar für die Kooperation mit dem FADZ sind, ohne die dieses tolle Erfolgsprojekt nicht möglich gewesen wäre.

 

Welche Erkenntnisse nimmt der Machbar e.V. aus dieser Kooperation mit?

 

Matthias Hofmann: Für mich hat sich abermals gezeigt, dass die Digitalisierung für alle Lebensbereiche großes Potenzial bereithält und auch vor dem Thema Inklusion nicht Halt macht, ganz im Gegenteil. Es ist höchst erstaunlich und erfreulich, zu erleben, wie eine Technologie – in diesem Fall das Lasercutting – dazu beitragen kann, die Lebenswirklichkeit von Kindern positiv zu beeinflussen und deren Selbstwirksamkeit zu befördern. Der Kreativität sind hier tatsächlich keine Grenzen gesetzt und ich bin sehr gespannt, welche tollen Erzeugnisse wir von der Maximilian-Kolbe-Schule in Zukunft noch zu sehen bekommen.


Die Schüler Leon und Christian freuen sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften Philipp Löser (vorne links)                                          und Stefan Frank (rechts) über den neuen Lasercutter. Als technischer Experte stand und steht                                                  Matthias Hofmann (links) vom Machbar e.V. der Schule zur Verfügung .
Die Schüler Leon und Christian freuen sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften Philipp Löser (vorne links) und Stefan Frank (rechts) über den neuen Lasercutter. Als technischer Experte stand und steht Matthias Hofmann (links) vom Machbar e.V. der Schule zur Verfügung .




Aktualisiert: 14. März 2025

Jugend-Workshop des Machbar e.V., HSC 2000 Coburg und rhetorikhaus begeistert Teilnehmende in der Zukunftswerkstatt



Gemeinsam schwierige Aufgaben lösen – das funktioniert nur mit Teamwork und guter Kommunikation. Das und vieles mehr lernten 14 Jugendliche zwischen zwölf und siebzehn Jahren im Rahmen des Workshops „Sport, Technik & Rhetorik“, der am vergangenen Wochenende in der Zukunftswerkstatt MACHBAR in Lichtenfels stattfand. Die Teilnehmenden konnten dabei vielfältige Fähigkeiten entwickeln und spannende Einblicke in sportliche, technische und rhetorische Themen gewinnen.

 

Zum Auftakt brachte Jan Gorr, Geschäftsführer und ehemaliger Trainer beim HSC 2000 Coburg, die Gruppe mit Koordinations- und Teambuilding-Aufgaben wie dem sogenannten „Piranha-Fluss“ in Schwung. Die wichtigste Erkenntnis: Zusammenarbeit und Kommunikation sind unverzichtbar. „Wie ihr seht, ist es hier wichtig, dass ihr nicht allein agiert, sondern im Team Lösungen findet und miteinander sprecht“, erklärte Gorr.

 

Im Anschluss führten Matthias Hofmann und Uwe Hollfelder vom Machbar e.V. die Jugendlichen in die Welt des 3D-Drucks ein. Von der Funktionsweise der additiven Fertigung bis hin zur Nutzung von Stützstrukturen und der Aufbereitung von Bauteilen aus einer digitalen Datenbank war alles dabei. Mit Begeisterung produzierten die jungen Tüftler vor Ort kleine Alltagsgegenstände wie Einkaufswagenchips und Mini-Dartscheiben. Ein weiteres Highlight folgte mit dem Besuch der beiden HSC 2000-Handballprofis Felix Jaeger und Felix Dettenthaler. Sie übernahmen den zweiten sportlichen Teil der Veranstaltung und schulten die Teilnehmenden mit Ballwurfübungen in Koordination und Reaktionsgeschwindigkeit.

 

Nach einer Stärkung beim Mittagessen ging es am Nachmittag mit einem praxisnahen Rhetoriktraining weiter. Oliver Groß, renommierter Rhetorik-Coach und Inhaber des rhetorikhaus aus Forchheim, vermittelte eine bewährte Methode, um Inhalte prägnant und überzeugend zu präsentieren. Übungen zu Gestik, Betonung und Stimmeinsatz rundeten das Coaching ab – mit individuellem Feedback für jeden Teilnehmenden. Der Workshop endete mit vielen strahlenden Gesichtern und dem Gefühl, etwas Neues gelernt und Herausforderungen gemeinsam gemeistert zu haben.


Foto-Impressionen:


 Bilder: Julia Klump

Aktualisiert: 14. Okt. 2024

Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT blickt hinter die Kulissen der Zukunftswerkstatt MACHBAR



Gemeinsam Zukunft gestalten – unter diesem Motto engagieren sich Fachleute aus Schulen und Wirtschaft im Raum Lichtenfels bereits seit mehr als 25 Jahren ehrenamtlich im Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT. Ziel ist es, den Austausch zwischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen kontinuierlich zu fördern und junge Menschen bei der Berufsorientierung zu unterstützen.


Die Organisation der Ausbildungsmesse Lichtenfels gehört ebenso zu den Aktivitäten des Netzwerks wie Berufsorientierungsveranstaltungen und Betriebsbesichtigungen. Um die Möglichkeiten zu erkunden, die sich in der Zukunftswerkstatt MACHBAR für Schulen und Unternehmen im Bereich der MINT-Bildung ergeben, warfen die Mitglieder des Netzwerks im Juni einen Blick hinter die Kulissen der Organisation in der Lichtenfelser Laurenzistraße. Dabei erfuhren sie vom Community- und Zukunftsmanager Matthias Hofmann mehr über die Vernetzung von FADZ Zweckverband, FADZ Wirtschaftsverband, Hochschule Coburg sowie dem Machbar e. V. und deren Engagement, Zukunftstechnologie für die Region erlebbar zu machen.


Neben der kurzweiligen Präsentation und dem Rundgang durch die Zukunftswerkstatt konnten sich die Teilnehmenden selbst ausprobieren und den 3D-Druck einer Schildkröte oder einer Pfeife starten, um diese kurze Zeit später in den Händen zu halten. Wie Matthias Hofmann erläuterte, diene die Herstellung eines eigenen Werkstücks in den Workshops vor allem als Ansporn für die Teilnehmer, sich mit der jeweiligen Technik zu beschäftigen, diese zu begreifen und zu erlernen, und daraufhin selbständig etwas zu konstruieren und dabei auch das räumliche Vorstellungsvermögen zu stärken. „Wir wollen Technik mit Offenheit und Spaß vermitteln und halten es für wichtig, eine breite Palette an Einstiegsmöglichkeiten zu bieten, damit wir möglichst viele Zielgruppen erreichen. Auf diese Weise können wir beispielsweise junge Menschen auf dem Weg in eine Ausbildung schon frühzeitig für Technik – in diesem Fall digitale und additive Technologien – begeistern“, so Matthias Hofmann.


Auch vom Metall-3D-Drucker, dem Lasercutter, der Metall- und Holzwerkstatt und den daraus resultierenden Möglichkeiten zeigten sich die Gäste sehr beeindruckt. „Die Zukunftswerkstatt MACHBAR ist ein spannender und zugleich wichtiger Ort, um junge Menschen für Technologie zu begeistern und die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen zu stärken", sagte Hartmut Büchner, Vorsitzender des Bereichs Wirtschaft von SCHULEWIRTSCHAFT Lichtenfels.




 

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