Zukunft hoch im Kurs
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Machbar e.V. zieht bei Jahreshauptversammlung positive Bilanz und setzt auf Zukunftsthemen wie KI und Robotik

Mit einer beeindruckenden Bandbreite an Aktivitäten, wachsendem Zuspruch und zahlreichen neuen Ideen hat der Machbar e.V. im Rahmen seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung eine rundum positive Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. Der Verein etabliert sich zunehmend als feste Größe in der regionalen Bildungs- und Vereinslandschaft und begeistert Menschen aller Altersgruppen für Zukunftstechnologien.
„Unser Ziel ist es, Technik für alle erlebbar zu machen – unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen. Dass unsere Angebote so stark nachgefragt werden, bestätigt unseren Weg“, freute sich Erster Vorsitzender Frank Carsten Herzog. Von 3D-Druck über Lasercutting bis hin zu Robotik und Programmierung reicht das Spektrum, das sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene anspricht. Neben klassischen Technikthemen sorgen kreative Formate – etwa Projekte mit Holz oder Kreativworkshops mit dem Schneidplotter – für zusätzlichen Zuspruch.
Starke Zusammenarbeit mit Schulen und Vereinen
Ein zentraler Erfolgsfaktor bleibt die enge Zusammenarbeit mit Schulen, Bildungseinrichtungen und Vereinen. 66 Workshops wurden im vergangenen Jahr durchgeführt, 32 davon mit dem MachbarMobil, der mobilen Zukunftswerkstatt des Vereins. Damit bringt das Machbar-Team die Angebote direkt vor Ort zu Schülerinnen, Schülern und Auszubildenden, die praxisnah und spielerisch an moderne Technologien herangeführt werden. Seit seinem Bestehen gelang es dem Verein, bereits über 3.700 Kurs- und Workshopteilnehmer für Zukunftstechnologien zu begeistern, mehr als die Hälfte davon mittels MachbarMobil.
Auch die offenen Formate in der Zukunftswerkstatt stoßen auf großes Interesse. Das regelmäßig stattfindende Repair Café leistet mit rund 40 Projekten seit seinem Bestehen einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Gleichzeitig bietet der Kreativ-Treff insbesondere Mädchen und Frauen eine optimale Gelegenheit, eigene Ideen mit moderner Ausstattung gemeinsam umzusetzen.
Ehrenamt als tragende Säule
Ein Schwerpunkt der Versammlung lag auf dem ehrenamtlichen Engagement. Zahlreiche Helferinnen und Helfer bringen ihre Zeit und ihr Fachwissen ein – sei es in Workshops, bei Veranstaltungen oder in der Organisation. „Ehrenamt bedeutet bei uns: gemeinsam anpacken, voneinander lernen und Ideen Wirklichkeit werden lassen. Genau das macht die besondere Atmosphäre der Machbar aus. Ohne diesen Einsatz wäre die Vielfalt der Angebote nicht möglich“, betonte Zweiter Vorsitzender Dr. Florian Bechmann und bedankte sich herzlich bei allen Ehrenamtlichen.
Für die kommenden Jahre hat sich der Verein viel vorgenommen. Neue Formate rund um Künstliche Intelligenz sowie vertiefende Robotik-Projekte sollen insbesondere Zukunftstechnologien verständlich machen und Hemmschwellen abbauen. „KI ist längst im Alltag angekommen – ob im Beruf, in der Bildung oder zu Hause. Uns geht es darum, diese Technologien verständlich zu machen und den Menschen zu zeigen, wie sie sie ganz konkret nutzen können. Wer einmal erlebt hat, wie einfach der Einstieg ist, bekommt schnell Lust auf mehr“, ergänzte Community- und Zukunftsmanager Matthias Hofmann abschließend.






